Heilsame Wirkung: Warum Musik machen gut für dich ist

Musik hat viele positive Auswirkungen auf Körper, Gehirn, Geist und Seele des Menschen. Sie ist gut für die Gesundheit, fördert die Intelligenz von Kindern und Musik steigert die geistige Fitness im Alter. Warum das so ist, und wie du diese Effekte optimal nutzen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Junge Frau tanzt auf Wiese Gegenlicht

Psyche - Musik ist gut für die Seele und das Gefühlsleben

Musik ist Balsam für die Seele und Erholung für den Geist

Friedrich Nietzsche

Das Musik einfach gut tut, zeigt schon die Erfahrung aus dem Alltag. Denn jeder von uns hat sich schon oft mit seinen Lieblingsliedern den Tag versüßt. Oft weckt Musik auch Erinnerungen an schöne persönliche Momente.

Ein schöner Herbsttag, der erste Kuss und die Gänsehaut die du dabei gespürt hast – all diese Ereignisse kann das Musikstück wecken, das du an diesem Tag gehört hast. Denn Musik ruft die Assoziationen aus unserem episodischen Gedächtnis wieder hervor.

Dabei entstehen allein schon durch das Anhören von Musik Glücksgefühle, die der Seele gut tun. Die Wissenschaft hat herausgefunden, was dabei im Körper geschieht.

Durch die Klänge der Musik werden die Bereiche des Gehirns angeregt, die für die Emotions-Verarbeitung verantwortlich sind. Der Körper schüttet dadurch verschiedene Hormone aus, wodurch wir wiederum ein Gefühl im Körper spüren.

Je nach Charakter der gehörten Musik, werden dabei unterschiedliche Hormone in die Blutbahn ausgeschüttet. Bei beruhigenden und sanften Klängen wird Noradrenalin, bei aggressiver und schneller Musik dagegen Adrenalin ausgeschüttet.

Dazu kommen noch eine ganze Reihe anderer Botenstoffe. Zum Beispiel die Glückshormone Serotonin und Dopamin. Oder das Bindungshormon Oxytocin.

Wie die Universität-Regensburg in einer vergleichenden Studie herausfand, ist dieser Hormon-Cocktail sogar so wirksam, dass er leichten Depressionen entgegenwirken kann [1]. Denn dieselben Neurotransmitter – Serotonin und Dopamin – werden auch bei der medikamentösen Depressionstherapie zur Linderung der Beschwerden eingesetzt.

Am Stärksten gingen die Depressionen bei den Studienteilnehmern zurück, die sowohl Musik gehört, als auch aktiv Musik gemacht haben. Das Spielen eines Instruments macht also glückllich.

Aber auch zur Stressbewältigung kann Musik effektiv eingesetzt werden. Denn die beruhigende Wirkung ist durch zahlreiche Studien gut belegt. Auf die Musikrichtung kommt es dabei weniger an. Obwohl die meisten Studien mit Klassischer Musik durchgeführt wurden, ist die entspannende Wirksamkeit auch mit anderen Musikrichtungen belegt. Wichtig ist, dass die Musik dem gestressten Zuhörer gefällt.

Um Stress optimal abzubauen, sollte die Musik ohne Gesang sein. Natürliche, Akustische Instrumente, wie Geige, Gitarre oder die Mundharmonika sind dabei ideal. Elektronische Musik hat sich als nachteilig herausgestellt.

Langsame Musik erzeugt dabei einen entspannenden Effekt. Aber auch schnellere Musik kann wirksam sein, wenn auf sie ruhige Musik folgt. Denn die Anspannung, die die schnelle Musik hervorruft, lässt im Wechsel mit sanfter Musik besonders stark nach. [2]

Auch bei der Stressbewältigung ist das aktive Musizieren wirksamer als nur Musik zu hören.

Kinder und Baby: Musik fördert die Entwicklung

Inzwischen ist es belegt, dass Musik die geistige und soziale Entwicklung von Kindern fördern kann. In zahlreichen Studien ist eine solche Auswirkung auf die Entwicklung von Kindern belegt. Musikalische Früh-Erziehung ist also besonders wichtig für ein Kind.

Vor einigen Jahren glaubte man noch, dass das alleinige Anhören von klassischer Musik die Entwicklung von Babies und Kindern besonders förderte. Diese Wirkung von Musik auf Kinder hat sich allerdings als Trugschluss herausgestellt, der vor allem durch die Medien befördert wurde.

Anders sieht es hingegen aus, wenn Kinder selbst zum Musizieren animiert werden. Besonders wertvoll ist dabei das Singen, welches für Kinder jedes Alters leichter zugänglich ist, als ein Instrument zu erlernen. Kinder im Grundschulalter profitieren zusätzlich noch von einem Instrument. Dabei kommt es darauf an, ein besonders leicht zu erlernendes Instrument zu wählen, welches dem Kind auch Freude bereitet.

Eine Blockflöte kennen viele noch aus Kindertagen – oft mit schlechten Erinnerungen. Denn dieses Instrument gefällt heute nur wenigen Kindern und ist zudem schwieriger zu lernen, als beispielsweise eine Mundharmonika.

Mädchen spielt Ukulele auf Wiese

Das aktive Musik-machen entwickelt bei Kindern eine Reihe von Eigenschaften, die dazu beitragen, dass es langfristig erfolgreicher ist. Diese Lernprozesse sind dafür verantwortlich, dass die Intelligenz des Kindes durch das Musizieren gesteigert wird.

Verantwortlich für diese Leistungssteigerungen sind eine Reihe von Veränderungen die im Gehirn stattfinden. So begleitete eine Studie von Gottfried Schlaug und Kollegen von der Harvard Universität, Kinder 15 Monate lang beim Musikunterricht.

Am Ende des Zeitraums stellten sie fest, dass bei den Kindern sowohl die motorischen, als auch die auditiven Fähigkeiten verbessert waren. Dazu kam, dass die Bereiche des Gehirns, in denen diese Fertigkeiten sitzen, vergrößert waren. Auch die beiden Hirnhälften waren durch das Musizieren besser vernetzt.

Eine solche Vernetzung kann dazu führen, dass die Gehirnleistung steigt, weil Informationen schneller verarbeitet werden. Was sich in einer höheren allgemeinen Intelligenz offenbart.

Andere Forscher fanden weitere erfreuliche Effekte des aktiven Musizierens bei Kindern. Schon bei Kleinkindern führt das gemeinsame Musizieren dazu, dass die Soziale Kompetenz gefördert wird.

Denn Musik erfordert eine feine Abstimmung auf einander. Das Verhalten innerhalb einer Gruppe verbessert sich oft durch Musik. Und auch die emotionale Kompetenz steigt durch das Musizieren.

Auch im Hinblick auf die Sprachentwicklung ist Musik positiv. Kinder die oft Musik hören haben bei Untersuchungen Sprachen schneller und besser gelernt.

Bei Grundschulkindern fördert der Musikunterricht wichtige Fertigkeiten, die entscheidend für den Erfolg im Leben sind. Denn zum Lernen eines Instruments benötigt das Kind eine gehörige Portion Selbstdisziplin und Konzentration. Diese wird durch das Üben eines Instruments geschult.

Auch das Lernen von Liedern wirkt sich positiv auf das Gedächtnis aus. Eine Langzeitstudie an mehreren Berliner Grundschulen konnte zeigen, dass Musikschüler über ein besseres Wort-Gedächtnis verfügen.

Und schließlich bekommt ein Kind auch einen Zugewinn an Selbstvertrauen, wenn es ein Instrument beherrscht und dafür Beifall erntet.

Im Alter geistig fit bleiben - Musizieren ist das beste Gehirn-Jogging, das es gibt

Viele ältere Menschen machen sich Gedanken darüber, wie sie im Alter geistig in Form bleiben können. Denn wer rastet, rostet bekanntlich. Seit einigen Jahren ist darum das Gehirnjogging in Mode gekommen.

Dabei soll das Gehirn durch tägliche Aufgaben, wie z.B. Kreuzworträtsel oder Sudoku, seine Leistungsfähigkeit behalten. Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass dieses Training nur begrenzt wirkt und sich nicht auf andere Bereiche überträgt. Man wird also in dem besser was man übt, aber andere Dinge verbessern sich dadurch nicht.

Doch es gibt eine Form des Gehirnjoggings, das weite Bereiche des Gehirn trainiert und sich auch auf den Alltag überträgt. Denn nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft wirkt das Musizieren wie ein Jungbrunnen für das Gehirn. Diese Auswirkungen von Musik auf das Gehirn sind gut belegt.

Je früher damit begonnen wird, desto besser. Denn wer schon vor dem Renteneintritt ein Instrument gelernt hat, verfügt laut Neuropsychologin Brenda Hanna-Pladdy von der Emory University in den USA quasi über eine Art Schutz vor dem geistigen Verfall.

Das liegt daran, dass durch das Musizieren ausgerechnet jene Gehirnareale trainiert werden, die im Alter besonders vom Verfall betroffen sind. Laut Gottfried Schlaug von der Harvard Medical School konnte bei Musikern gezeigt werden, dass bei ihnen genau diese Bereiche stärker ausgebildet werden.

Zusätzlich hat Musik den Effekt, dass durch das Spielen eines Instruments oder das Singen neue Nervenverschaltungen gebildet werden. Denn die erlernten Fähigkeiten, wie die Bewegung und Koordination von Fingern, die Gehörschulung oder das Notenlesen sorgen auch dafür, dass sich die Verbindung zwischen den Gehirnhälften stärkt.

älterer Mann spielt Gitarre sitzt auf Marktplatz Noten Notenständer

Diese neuronalen Verbindungen bleiben durch das Spielen ein Leben lang erhalten. Das Musizieren hat also einen langanhaltenden Einfluss auf das Gehirn.

Dadurch entsteht eine geistige Reserve, die die Leistungsfähigkeit im Alter beibehält. Es lohnt sich also frühzeitig mit dem Musizieren zu beginnen. Und auch als Rentner so lange Musik zu machen, wie es geht.

Durch das regelmäßige Musik-machen lässt sich der Abbau von Nervenzellen im Gehirn verhindern. Denn die oft genutzten Nervenzellen behält das Gehirn natürlich, weil sie oft gebraucht werden.

Doch auch, wer erst später zum ersten Mal zu einem Instrument greift, profitiert davon. Denn wie eine Studie der University of South Florida in Tampa zeigen konnte, steigert Musik bereits nach sechs Monaten die Gedächtnisleistung, Planungsfähigkeit, Wortfindung und andere kognitive Fähigkeiten.

Und eine Studie der Northwestern University in Chicago an Älteren Probanden zeigte Verbesserungen im Blick auf die Sprachwahrnehmung, worunter viele ältere Menschen leiden. Denn durch das Musizieren verbesserte sich das Hörvermögen.

Insgesamt steigt also die Lebensqualität älterer Menschen durch das Erlernen eines Instruments. Dazu kommen gesteigerte Sozialkontakte, die durch das gemeinsame Musizieren entstehen können.

Gesundheit - Musik ist die beste Therapie

Es heißt, Lachen ist die beste Medizin. Doch neuste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es noch ein wirksameres Mittel als das Lachen gibt: Die Musik.

Das Musik eine Wirkung auf die Gesundheit von Geist und Körper hat, wusste man bereits vor tausenden von Jahren. Neuere Untersuchungen kommen jetzt zu dem Schluss, dass Musik viele Leiden mindern kann und zur Gesundheitsförderung beiträgt.

Dabei sind es neben den seelischen Leiden auch viele körperliche Beschwerden, die mit Musik dämpfbar sind. In vielen Krankenhäusern gehört Musiktherapie daher mittlerweile zur Standardbehandlung.

Allein schon die Beschallung mit angenehmer Musik kann dazu führen, dass das Immunsystem gestärkt und die Gesundheit insgesamt verbessert wird. Man hat nämlich festgestellt, dass durch die Musik der Anteil an Abwehrstoffen im Blut steigt. Laut einer Studie der Universitätsklinik Herne konnte durch Musik sogar Bluthochdruck gesenkt werden [3].

Junge Frau mit Sonnenhut sitzt auf Gras der Sonne entgegen

Diese Effekte kommen davon, dass das vegetative Nervensystem durch die Musik beeinflusst wird. Die Musik senkt die Herzfrequenz und damit den Blutdruck. Zudem beruhigt sich die Atmung und dadurch reduzieren sich die Stresshormone.

Auch in der Schmerztherapie hilft Musik dabei, Schmerzen zu dämpfen. So mancher Zahnarzt nutzt diesen Effekt um das Bohren angenehmer zu machen. Aber auch bei Operationen wird eine angenehme Hintergrund-Musik dazu genutzt, um die Belastung für den Patienten zu lindern.

Grund für die Schmerz-dämpfende Wirkung ist, dass die Nervenfasern die zur Musikverarbeitung beitragen, in direkter Nähe zu den Nervenbahnen verlaufen, die die Schmerzen transportieren. Dadurch werden die Schmerzen im wahrsten Sinne des Wortes übertönt.

Die Wirkung von Musik dringt aber noch tiefer. Denn selbst bei der Heilung neurologischer Störungen wird Musik erfolgreich eingesetzt. So verbessert Musik bei Parkinson-Patienten die Grobmotorik und Mobilität. Und bei Schlaganfällen wirkt sich eine Musiktherapie positiv auf Sehprobleme und das Gehen aus.

Man macht sich dabei die Rhythmen der Musik zu Nutze, die uns ja auch zum Tanzen anregen. Dieser starke Stimulus regt das Gehirn zu Bewegungen an und hilft dabei neue Bahnen und andere Hirnareale für die verlorengegangenen Bereiche zu nutzen.

Musik wird sogar zur Besserung von Hirnleistungsstörungen eingesetzt. Bei Demenzkranken kann eine bekannte Musik positive Erinnerungen wecken und Glücksgefühle auslösen. Das liegt daran, dass diese sonst nicht mehr zugänglichen Erlebnisse immer noch tief im Gehirn verfügbar und mit der Musik verknüpft sind.

Menschen, die unter Sprachverlust (Apasie) leiden, kann mit Musik geholfen werden, wieder das Sprechen zu erlangen. Denn merkwürdigerweise können viele dieser Patienten zwar nicht mehr sprechen, das Singen funktioniert aber noch.

Auch beim Stottern kann das Singen helfen, wieder flüssig zu sprechen. Stück für Stück wird durch gezielte Sing- und Sprechübungen das Sprechen mittels der Musik wieder erlernt.

Und auch bei Syndromen, wie dem Autismus hilft Musik, das schneller sprechen zu lernen und soziale Kontakte zu knüpfen.

Nur wer selbst Musik macht profitiert

Eine Studie Anfang der 1990er Jahre hat dazu geführt, dass viele Eltern ihre Kinder mit klassischer Musik berieseln. Denn laut dem entdeckten „Mozart-Effekt“ soll allein das Anhören eines bestimmten Stückes von Mozart Kinder intelligenter machen.

Heute wissen wir, dass dieser Effekt ein Mythos war, der von den Medien verzerrt wurde. Denn in der Studie wurde nur eine leichte Leistungssteigerung bei einer bestimmten Aufgabe gemessen.

Und in Nachfolgestudien konnte gezeigt werden, dass der Effekt auch bei anderer Musik vorhanden ist. Nur durch das Anhören von Musik findet also keine generelle Steigerung der Intelligenz statt.

Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn man selbst Musik macht. Und das unabhängig vom Alter. Denn nur das aktive Musizieren mit einem Instrument stellt so eine Herausforderung an das Gehirn dar, dass es einen Reiz bekommt sich weiterzuentwickeln.

Die oben genannten Effekte auf die Intelligenz, die geistige Fitness und auf die Gesundheit sind also am besten durch das Lernen eines Instruments zu bekommen.

Viele Menschen schrecken jedoch davor zurück, weil ihnen in jungen Jahren gesagt wurde, dass sie dazu kein Talent hätten. Das sehen Musikwissenschaftler jedoch anders. Denn sie sind auf breiter Front davon überzeugt, dass wir alle von Natur aus musikalisch sind [4].

Gitarrist akustisch sitzt auf Bühne Closeshot

Musikalität und Rhythmusgefühl sind uns sozusagen in die Wiege gelegt. Denn genau die Fähigkeiten, die zum Musik-machen benötigt werden, brauchen wir auch wenn wir Musik-Hören. Und wie Professor Marcel Zentner von der New York University herausfand, bewegen sich schon fünf Monate alte Kinder spontan zu den Klängen von Musik.

Dass es mit dem Musizieren in der Kindheit nicht geklappt hat, kann dagegen mehrere Gründe haben. Oft reicht schon eine ungeschickt platzierte Bemerkung eines genervten Erwachsenen, um das sensible Kind tiefgreifend zu verunsichern. So wirkt sich eine im Affekt gesagte Äußerung über Jahrzehnte als Hemmschuh aus, weil sich dadurch eine Überzeugung im Kind verfestigt.

Ein anderer häufiger Grund ist, dass die Eltern einem ein Instrument aufgezwungen haben. So wurde man durch Blockflöten- oder Klavierunterricht gequält, wollte aber lieber mit anderen Kindern spielen. In so einem Umfeld kann sich ungezwungene Musikalität nicht entwickeln.

Anders sieht es aber bei Erwachsenen aus. Denn hier ist die Motivation und Selbstkontrolle viel besser ausgeprägt. Häufig lernen Erwachsene daher gezielter und mit mehr Freude ein Instrument.

Und aufgrund der positiven Wirkungen der Musik, lernen heute immer mehr ältere Menschen ein Instrument. Denn ein Instrument kann man sogar bis ins hohe Alter noch lernen. Das belegt auch der derzeitige Trend bei den Musikschulen, bei denen gerade viele Musikschüler älteren Datums aktiv mit dabei sind.

So beginnst du jetzt mit einem Instrument

Um die vielen Vorteile des Musizierens zu nutzen, ist es am Wirksamsten, wenn du jetzt ein Instrument lernst. Am besten beginnst du dabei mit einem einfachen Instrument, wie Mundharmonika.

Denn wenn du bisher noch niemals Musik gemacht hast, kann ein anspruchsvolleres Instrument schon recht frustrierend sein. Mit einem einfachen Instrument kannst du schon erste Erfahrungen machen. Und auch die Ausgaben halten sich in Grenzen, was ja erfreulich ist, wenn es mal nichts wird.

Die gewonnenen Erfahrungen helfen dir später, um bei jedem anderen Instrument schnellere Fortschritte zu machen.

  • Schritt 3: Suche dir einen guten Kurs oder einen Lehrer. Oft machen Musik-Anfänger den Fehler sich alles alleine beibringen zu wollen. Das Internet ist voll mit Anleitungen – das wird ja nicht so schwer sein.

Denkste, denn die freien Tutorials sind meist wie ein Puzzle. Kleine Hinweise hier und da. Aber es fehlt ein zusammenhängendes Bild. Mit diesem Flickenteppich kann niemand erfolgreich sein. Zudem fehlt es an Unterstützung. Denn oft stehst du als Einsteiger auf dem Schlauch und fragst dich wie es gehen soll. Dabei genügt meistens ein kleiner Tipp vom Fachmann, um dich wieder in Schwung zu bringen.

Für Mundharmonika lege ich dir unsere Kursreihe in der HarmonicaRocks Spielfabrik ans Herz. Hier findest du alles was du brauchst um richtig gut Mundharmonika zu spielen. Und du bekommst jederzeit Hilfe und Unterstützung.

Fazit

Auch wenn man noch kein Instrument beherrscht, spielt die Musik oft eine wichtige Rolle im Leben. Und es gibt kaum einen Menschen, der Musik nicht mag. Denn Musik spricht so wie Sprache jeden Menschen an. Musik berührt uns und hat darüber hinaus noch viele positive Wirkungen:

  • Musik ist gesund: Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Musizieren positiv auf Seele und Körper auswirken. Zudem hilft dir Musik bei Einsamkeit und Depressionen [5].
  • Musik macht Kinder und Babies schlau: Eine Studie mit Berliner Musikschulen hat festgestellt, dass Kinder und Jugendliche durch Musizieren ihren IQ-Wert steigern konnten [6]. Andere Forscher kommen zum Ergebnis, dass sich das Gedächtnis durch Musik machen verbessert [7][8].
  • Musik verzögert das Altern: Durch Musik wird das Gehirn angeregt, es werden neue Nervenfasern gebildet und bei Musikern sind genau die Bereiche ausgeprägt, die später am Gefährdetsten sind.

Deswegen steigert das Erlernen eines Instruments deine Lebensqualität und hilft dir, dich selbst zu verwirklichen.

Der Haken ist, dass das alleinige Anhören von Musik nur eine geringe Wirkung hat. Wirksamer ist dafür, wenn du selbst ein Instrument oder das Singen lernst. Denn nur dadurch hat das Gehirn einen Reiz sich anzupassen.

Du siehst: Es gibt keinen vernünftigen Grund nicht sofort mit dem Musik machen anzufangen.

Beginne als jetzt gleich mit einem Instrument deiner Wahl. Ich lege dir die Mundharmonika dafür ans Herz ;)

Let the good times roll – Mark

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Quellen

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