Kaufempfehlung: Die beste Mundharmonika für Anfänger auswählen und kaufen

Wenn du ganz am Anfang eine Mundharmonika suchst, ist es bei der großen Auswahl schwer das richtige Instrument für den optimalen Einstieg zu finden.
Darum erfährst du hier, welche Mundharmonika-Art für Anfänger am besten geeignet ist. Du entdeckst, worauf du beim Kauf achten musst. Und am Ende bekommst du handfeste Empfehlungen für Modelle, die sich für Einsteiger bewährt haben.

Mundharmonika Anfänger Start

Welche ist die beste Mundharmonika-Art für Anfänger?

Es gibt viele verschiedene Mundharmonika-Typen. Gerade als Anfänger weiß man nicht, welche jetzt die Richtige für den Einstieg ist.

Als Kind bekommen wir meist eine Tremolo-Mundharmonika geschenkt. Diese kennen die Großeltern noch aus ihrer Kindheit und oft liegt sie noch bei uns in der Schublade. Was liegt näher, als diese zu nehmen?

Für den Einstieg hat diese allerdings ein paar Nachteile:

  • sie hat verwirrend viele Löcher
  • man hört bauartbedingt immer mehrere Töne. Die Folge: Es ist schwer einzelne Töne zu spielen.
  • sie ist leicht verstimmt
  • sie wird in der heute modernen Musik kaum noch benutzt

Deswegen ist die Tremolo für Anfänger nicht so gut geeignet. Das gleiche gilt für Oktav-Mundharmonikas.

Mundharmonika Art Anfänger

Vincent Tcheng Chang

Für Anfänger sind deswegen entweder diatonische Richter-Mundharmonikas (sogenannte Blues Harps) oder chromatische Mundharmonikas besser geeignet. Die Blues Harps haben den Vorteil, dass sie sehr günstig sind. Wenns also nicht klappt, hast du nicht viel Geld kaputt gemacht.

Zudem sind sie die heute am meisten verwendete Mundharmonika-Art. Und sie sind vielseitig. Du kannst mit ihnen schöne Melodien genauso wie dreckigen Rock spielen.

Chromatische Mundharmonikas sind teurer. Du solltest etwa 150 Euro für ein brauchbares Instrument einplanen, mit dem du dann aber auch lange spielen kannst. Alle Tonarten sind damit spielbar. Möchtest du eine andere Tonart als C-Dur spielen, musst du den Schieber verwenden. Wie du damit umgehst, musst du bei der Chrom zuerst lernen. Danach ist sie aber sehr flexibel.

Egal ob chromatische oder Richter-Mundharmonika, auf beiden kannst du erst mal lernen saubere Einzeltöne und Melodien zu spielen. Es ist auch eine Frage, ob dir der Klang der Blues Harp oder der Chrom besser zusagt und welche Musik du machen willst.

Du bist dir noch immer unsicher, mit welchem Instrument du beginnen sollst? Dann empfehle ich dir, mit einer diatonischen Mundharmonika anzufangen. Hast du die Grundlagen auf ihr einmal gelernt, kannst du leicht auf jede andere Art umsteigen.

Falls du noch zwischen einer Chrom und Blues Harp schwankst, empfehle ich dir den Artikel Chromatische oder diatonische Mundharmonika für Anfänger - was ist besser?

Worauf muss ich beim Kaufen der Mundharmonika achten?

Mundharmonika Anfänger kaufen

Eine diatonische Mundharmonika kostet zwischen 3 und 100 Euro. Eins vorweg: Die ganz billigen Instrumente aus China sind ihr Geld nicht wert. Sie sind nicht luftdicht und die Kanten schneiden dir in die Lippen. Billig ist teuer!

Als Anfänger solltest du mindestens 10 Euro für deine erste Mundharmonika ausgeben. Ein anständiges Instrument – an dem du auch länger etwas hast – bekommst du ab 25 Euro.

Als Material für den Kamm empfehle ich für Anfänger Kunststoff. Holz wird mit der Zeit rau und verdreckt schneller. Klanglich gibt es geringe Unterschiede, aber auch Profis tun sich schwer einen Unterschied zu hören.

Es gibt Modelle, bei denen die Stimmplatten in den Kunststoffkörper eingelassen sind. Diese sind für den Einstieg besser, weil deine Lippen dadurch geschützt sind und diese leichter im Mund gleiten. Mundharmonikas, bei denen die Stimmplatten außen frei liegen, haben eine größere Reibung. Gerade am Anfang scheuert man sich damit schnell den Mundwinkel wund.

Bleibt noch die Frage, welche Tonart der Mundharmonika für Anfänger am besten geeignet ist. Die meisten Kurse sind für Harmonikas in C-Dur geschrieben. Das hat zum einen den Grund, dass diese Noten verwenden und C-Dur dort am unkompliziertesten aufzuschreiben ist.

Zum anderen hat C-Dur aber noch den Vorteil, dass die Mundharmonika in der Mitte der Tonlage aller vorhandenen Mundharmonikas liegt. Die Tonart ist deswegen tatsächlich für die meisten Anfänger am einfachsten zu lernen.

Aber: Prinzipiell kannst du auch mit jeder anderen Tonart anfangen. Gute Kurse, so wie unser Mundharmonika Online-Training, verwenden nämlich Zahlen unter den Noten. Und mit diesen ist es egal, welche Tonart du nimmst. Wenn du eine tiefe Stimme hast, kann es beispielsweise sogar ein Vorteil sein, erst einmal mit A- oder G-Dur zu starten.

Viel mehr Infos findest du auch im Artikel Mundharmonika kaufen und im Bereich Kaufberatung.

Mehr über unser Kurs-Angebot findest du übrigens hier: Mundharmonika-Kurse

Mundharmonika für Anfänger: Meine Empfehlung

Im Zweifel empfehle ich dir eine diatonische Richter-Mundharmonika in C-Dur (auch Blues Harp genannt).

Meine Empfehlung für die besten zwei Mundharmonikas für Anfänger sind:

Die Seydel ist wie die Special 20. Auch wenn sie etwas größere Löcher besitzt, hat die Seydel Session Standard* den Vorteil, dass sie auf der gesamten Harp nur weiche Kanten hat. Gerade deine Mundwinkel werden dadurch geschont!

Und wenn das Geld knapp ist, geht auch die geringfügig günstigere Alternative Hohner Big River Harp*. Diese ist ein gutes Instrument, nur sind die Stimmplatten hier außen.

Mit allen der drei Instrumente hast du eine gute Ausgangsbasis.

Fazit

Nach diesem Artikel weißt du, welche Mundharmonika-Arten am besten für den Einstieg sind:

Du hast auch erfahren, auf was du bei der Auswahl und beim Kaufen deiner Harp achtgeben musst.


Meine Empfehlung für bewährte Mundharmonika-Modelle hast du ebenfalls bekommen:

Als Anfänger-Instrument empfehle ich dir eine diatonische Mundharmonika von einem Markenhersteller.

Und hier findest du unsere Kurse für Mundharmonika.


Kaufe hier direkt eine Seydel Blues Session Standard* bei Amazon.

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Oder eine Hohner Special 20* beim Online-Musikhändler Musik Produktiv.

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Dieser Artikel enthält Affiliatelinks/Werbelinks*.



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Weiterführende Informationen

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